Von Physik und Aussichtstürmen

Größte Neuerung heute im Gegensatz zu den letzten Tagen: Ab sofort hält Montag bis Samstag Herr (Prof. ?) Kessler ab 10:15 Uhr eine Physik-Vorlesung – die Mathevorlesung wird/wurde um den entsprechenden Zeitrahmen gekürzt.

So nach derversten Stunde scheint er, genauso wie Michael Baum (Mathematik), sehr nett; wenn auch mit einem Tick mehr Witzen in der Vorlesung. Dafür im Saal aber so sehr am auf- und abrennen, dass er beinahe zwei Mal über das Kabel des Overhead-Projektors gestolpert wäre.

(A propos OHP: Das ist ein wirkliches Monster – allein schon von den Ausmaßen. Er braucht zwar ca. 5 Minuten, bis die Birne hell genug leuchtet, dann tut sie dies aber so hell, dass man selbst im taghell erleuchteten Saal da  Bild gestochen scharf sieht und der Benutzer am Projektor mit einer getönten Scheibe vor dem hellen Licht geschützt wird.)

Am Nachmittag durften wir uns in den bekannten Arbeitsgruppen Matheaufgaben um die Ohren schlagen. Mit dabei eine Aufgabe, bei welcher ein Wanderer einen Turm auf dem Berggipfel unter zwei Winkeln sieht und es zu berechnen gilt, wie viele Höhenmeter er noch bis zum Turm er überwinden muss. Nachdem wir zuerst erfolgreich und mit viel Aufwand, aber sinnloserweise, bewiesen hatten, dass a=a ist, machten wir erst Mal eine andere Aufgabe, fanden uns bald wieder im Leuchtturm verbissen wieder. Gelöst haben wir sie aber dann auch noch tatsächlich. Und zur Entspannung gab es dann auch ein 6er-Soduko (nur 6 Zahlenfelder pro Block anstatt 9), welches Ellen schon fastgelangweilt, aber irre schnell löste. Übung macht doch den Meister. Und wie zu erfahren war, streite sie sich lange Zeit mit ihrer Mutter um die Soduko-Bücher. Auf lange Sicht hat sie wohl gewonnen  ;-)

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