BA

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Seit meinem letzen Lebenszeichen in diesem Blog ist einiges passiert. Die wichtigsten Sachen sind in der Überschrift ja bereits erwähnt und sollen nun noch erklärt werden ;)

Kurz nach meiner Feststellung, dass Vorlesungen bis spät in den Abend “ja Mal garnicht gehen”, wurde ich gefragt, ob ich es mir den vorstellen könnte, auch hier Aktiver zu werden. Um ehrlich zu sein, überraschte mich die Frage doch, war bisher ja immer nur die Rede davon, dass ich den Konkneipanten-Status erreiche. Ein Fux hat im Vergleich zum Konkneipanten ja doch mehr Pflichten. Aber auch der Fuxen-Status ist mir durchaus recht :)

So stieg wenige Minuten später das sog. Burschenschafterlied und mir wurde das Fuchsenband verliehen. Das Burschenschafter Bänder in verschiedenen Farben tragen, dürften die meisten Wissen. Interessant dürfte jedoch wahrscheinlich für die meisten sein, dass es einen Unterschied zwischen dem Burschenband und dem Fuxenband gibt. Während des Burschenband dreifarbig ist (bei der Hilaritas: Rot-Silber-Schwarz), ist das Fuxenband nur zweifarbig (hier: Rot-Schwarz).

Mit der Verleihung des Fuxenstandes kam dann auch schon bald Weihnachten im beschaulichen, familiären Kreise und Silvester.

Wer mich kennt, hat vielleicht auch schon so manche verrückte Geschichte gehört, wie Silvester zum Beispiel spontan entschieden (um 16:15 Uhr) in Berlin verbracht wird (die Bahnfahrt dauert ja auch nur bis 23:45 Uhr). Dieses Jahr war es zwar nicht ganz so spontan, aber trotzdem Mal etwas neues: Dankenswerterweiße nahm mich Hannah von der JPB mit auf einem Trip nach Schlag, einem 100-Seelen-Dorf in Österreich – jedoch immernoch in der Nähe von Passau.

Im Großen und Ganzen eine wirklich gelungene Zeit ist das dort gewesen – Silvester unter sternenklarem Himmel, Mitternachts- und Frühstücksschwimmen im Pool, Schlafen im Matrazenlager unterm Dach, Wandern durch Eiseskälte. Kurzum: Ein perfektes Erholungs- und Wellness-Sylvester.

Der Rückweg nach München war dann jedoch doch nicht so einfach, galt es an jenem Tag meinen Namensvetter Martin von der JPB auf dem Rückweg zu besuchen – aber: ohne nach Passau hineinzufahren. Die “Völkischen” hatten Mal wieder vorlieb damit genommen, in Passau eine Demonstration abzuhalten, was natürlich mit entsprechender Polizeipräsenz gewürdigt wurde. Naja, und die Linken sind bei so Großdemonstrationen ja auch nicht wesentlich friedlicher. Also galt es Passau zu umfahren, was wir, Navi Sarah sei dank, gut schafften.

In München angekommen, gab es noch ein Konzert von Cambero Musica im Feierwerk zu sehen – und alle waren sie da: Hannah, Domi, Hannes, Salvan – wenn letzerer auch auf der Bühne als Gitarist ;) Aber Tipp am Rande: Ansehen, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt – es lohnt sich.

Jedes Weihnachten/Neujahr/Ferien muss jedoch auch ein Ende haben, so hieß es alsbald wieder bepackt mit allerlei Krimskrams und einer Gitarre (mein Weihnachtsgeschenk) wieder in Richtung Stuttgart aufzubrechen und sich wieder dem Studium zu widmen. Nur dummerweise hatte da eine Eisplatte auf dem Parkplatz der Berufsakademie etwas dagegen: So reichte ein unbedachter Tritt (im Kopf noch sich denkend “Ha! Da rutsche ich nicht aus!”) und schon lag ich am Boden, die rechte Schulter ausgekugelt.

Ein Besuch beim Durchgangs-/Unfallarzt brachte dann aber auch bald wieder Besserung. Zuerst, nachdem sich die Schulter von selbst wieder eingerenkt hatte und ein zweites Mal, nachdem die Ärztin sie mir wieder ausgekugelt hatte, beim zweiten Einrenken.

Diesem “Raus-Rein-Raus-Rein” folgte ein Röntgen, ein Besuch im MRT (das Bild im Wikipedia-Artikel zeigt genau das gleiche Gerät, welches ich auch benutzen durfte) und ein weiterer Besuch beim Arzt.

Diagnose vom Arzt: Bluterguss, ein Knorpel ist abgebrochen und schwimmt im Blut herum und ein Knochen muss (mit Knochenmark aus meinem Becken) wieder in Form gebracht werden. Und: Ab ins Krankenhaus, Termin am Folgetag um 10:00 Uhr.

Sind ja heitere Aussichten, wenn bei so einem vergleichsweise kleinem Sturz so viel nach kommt. Der Termin beim Chefarzt (die BaWü-Unfallkasse zahlt’s ja…) war dann doch erst gegen 15:00 Uhr (aber immerhin waren die Stühle im Wartebereich bequem) und die Diagnose nur bedingt gleich: Bluterguss, ein Stück vom Knorpel ist abgebrochen, die Sehnen müssen wieder an den Knochen fixiert werden. Bitte am Dienstag im Krankenhaus einfinden zum Gespräch mit der Anesthäsistin, am Mittwoch wird dann rumgeschnippelt und operiert.

Tja, short long Story: Morgen geht’s Krankenhausbedarf einkaufen und Dienstag in das Bethesda-Krankenhaus.

Und was lernen wir daraus?

  • Aufpassen, wo man hintritt.
  • Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber viel rumgelaufe von Arzt zu Arzt hinterher.
  • Krankschreibung für 3 Wochen ist an der BA ziemlich scheiße, weil man da einiges an Stoff verpasst.
  • Skifahren ist erst Mal nicht mehr in dieser Saison drinnen – Überkopfsportarten auch nicht.

Ich melde mich dann wieder aus dem Krankenhaus. Bzw. wenn ich wieder draußen bin. Bis dahin sollte ich mich mit den Unterrichtsunterlagen beschäftigen, wie ich per Mail bekommen habe.

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… geht Mal garnicht!

Aber sowas von überhaupt nicht! *feststellung*

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Tja, die erste Woche habe ich bereits fast vollständig hinter mir gelassen (abgesehen vom morgigen Freitag, an dem ich bis 16:00 Uhr noch zwei Vorlesungen haben werde). Zeit für ein kleines, vorläufiges Resumée…

Bezüglich der Menge des Stoffs, die in einer Stunde durchgenommen wird sowie dessen Komplexität ist es noch recht annehmbar, dies soll sich aber bis nach Weihnachten noch ändern.

Bisher nicht geändert hat sich jedoch meine Abneigung gegen die Mathematik. Das was wir bisher gemacht haben war zwar vom Dozenten schön ausführlich erklärt und auch verständlich… Aber ein Freund der Mathematik werde ich deswegen wohl trotzdem nicht ;)

Lobend zu erwähnen sei hier jedoch, dass man etwas für sein Geld an der BA, und hier im Besonderen in Mathematik, geboten bekommt: Die beiden Bücher (und “Mathe-Bibeln der Studenten”) Papula 1 und Papula 2 haben wir druckfrisch und originalverschweist ausgehändigt bekommen – inkl. lobendem Hinweis, dass dies aus den Studiengebühren bezahlt wurde. Damit wären von den 500 Euro Studiengebühren in diesem Semster nur noch ca. 440 Euro zum Ausgeben da ;)

Die StuV Stuttgart (zur Zeit nicht erreichbar), würde ja gerne anregen, dass jeder BA-Student ein Netbook zur Verfügung gestellt bekommt. Nette Idee, aber angesichts der Tatsache, dass von 28 Leuten in meiner Gruppe fast alle (also bis auf ein oder zwei Personen) alle einen eigenen Laptop haben, vielleicht doch eine etwas übertriebene Forderung. (Wobei ich ja hier nur für die Informatiker sprechen kann… Wie es bei den anderen Studienrichtungen aussieht, weiß ich ja nicht…).

Tja, mit der StuV werde ich wohl in diesem Jahr auch noch einiges zu tun haben, stelle ich doch zusammen mit einer meiner Komillitoninnen namens Claudia, den Kurssprecher… Sozusagen “Klassensprecher für erwachsene halberwachsene” ;)

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Heute um 08:15 Uhr die Einführungsveranstaltung in der BA gehabt. So weit nichts weltbewegendes, das üblich was man “Neulingen” über ihr neues Zuhause (aka Lehreinrichtung) halt so erzählt: Der ist wichtig, da gibts Mittagessen, so lange braucht’s, bis ihr fertig seid.

Dabei wurde auch darauf eingegangen, dass ein Großteil der Theorie bereits im ersten Jahr durchgenommen wird, damit wir dann später mehr Wissen für die Arbeit im Betrieb mitbringen und (durch die dadurch auch längeren Praxis-Phasen) auch eher ein Projekt übernehmen oder zumindest an einem mitarbeiten können.

Auf den Schwung Informationen folgte erst Mal 1,5 Stunden Pause bis es zur Einführung ins Rechnernetz der BA ging, an welche sich dann auch die erste Vorlesung zum Thema “C” anschloss…

So komme ich also doch noch in den Genuss, eine Hochsprache zu erlernen… Und ich dachte schon, wir würden uns nur Java um die Ohren knallen ;)

Positiv überascht war ich hingegen, dass mir die ganzen Informationen zu C noch etwas sagen, die wir heute zu hören bekommen haben. Immerhin ist mein letzter (zu dem nicht sehr intensiver) Kontakt zu C (bzw. C++) schon einige Jahr mit der Ablage der Bücher “C++ für Kids” und “C++ in 21 Tagen” schon einige Zeit her. Aber wir haben ja auch erst nur die Ein- und Ausgaben besprochen ;)

Ebenfalls nicht zu vergessen sei in diesem Sinne auch der jedem Studenten gewährte Zugang zur MSDN AA (Microsoft Developer Network – Academic Aliance). Etliche M$-Programme kostenlos für den Studienbetrieb zur Installation auf dem eigenen Notebook. Für Leute, die nicht mit Eclypse (oder ähnlichem) sondern lieber Visual Studio entwickeln wollen, eine gute Alternative…

Die in diversen Witzen jedoch so oft beschworene Freizeit im Überfluss, sei es durch ausfallende Vorlesungen und/oder generell spät beginnende Veranstaltungen werde ich an der BA wohl nicht erleben: Ausgefallene Stunden werden generell und immer an einem anderen Tag nachgeholt und spät beginnt bei mir nur der Donnerstag… Anstatt 08:15 darf ich da um 10:00 Uhr anrücken.

Die Ausfall-Regelung durfte meine Studiengruppe (IT08AIC) dann auch gleich Mal austesten: Die morgige Abendvorlesung (bis ca. 17:00 bis 18:30 Uhr) entfällt, wird dafür aber in 10-Minuten-Häppchen auf die folgenden 9
Vorlesungstermine verteilt… Da wünscht man sich doch glatt wiedern den Schul-Vertretungsplan zurück, bei dem solche Stunden zur “Selbstbeschäftigung” (ergo: Heimgehen) deklariert wurden :)

Noch ein Wort zu den Gruppen: Der IT08AI-Jahrgang (Angewandte Informatik) fasst dieses Jahr 104 Studenten, dazu kommen dann noch 40 weitere, die in drei verschiedenen Ingenieurs-Studiengängen stecken. Ansonsten gibt es jedoch 4 AI-Gruppen…

Tja, in diesem Sinne installiere ich noch Visual Studio 2008 fertig auf meinen Rechner und lasse mich vom morgigen Tag überaschen… (Note to Wetter: Bitte keinen (Schnee-)Regen wie heute – war total überflüssig).

P.S.: Zum Thema Notebooks: Sage und schreibe 26 der 28 Mitstreiter meines Kurses sind bereits heute mit ihrem Notebook angerückt (bzw. werden dies in absehbarer Zeit tun)… Hat mich dann doch überascht, dass so viele ein Notebook ihr eigen nennen.

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Morgen ist es so weit… Einführungsveranstaltung an der BA, damit verbundene Ausgabe der Stundenpläne und offizielle Erhebung in den Studenten-Stand (sprich: Ausgabe des Studierendenausweises in Plastik).

Mal sehen, wie das wird – ich bin gespannt.

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Barcamp am Sonntag war noch eine nette Sache – eine Session, in der sich Crow ‘n Crow und ihre Art und Weise zu produzieren vorgestellt hat, sowie eine eine Einführung in das Zend Framework. Ich weiß ja nicht warum, aber irgendwie (spontan sozusagen) gefällt mir das Zend Framework besser als CakePHP. Da ich aber weder mit dem einen noch mit dem anderen bisher gearbeitet habe, dürfte dies wohl rein subjektiv sein.

Doch auch jedes Barcamp geht zu Ende – und damit auch mein Aufenthalt in Stuttgart. So bin ich nun einige Erkenntnisse und Kontakte reicher wieder in München und warte auf den Startschuss für mein Studium, welches ich ja beginne, indem ich nicht studiere – bis Anfang Dezember steht für die Teilnehmer des Studiengangs Angewandte Informatik erst Mal eine Praxisphase auf dem Programm.

In der Zwischenzeit beschäftige ich mich erst ein Mal mit der größten anstehenden Arbeit für das erste Studienjahr: Dem Praxisbericht. 2 Seiten Abstract habe ich, sowie ich diese Zeilen hier schreibe, bereits zu Papier gebracht und im Gegenzug zu meiner Facharbeit heißt es bisher nicht: “Nee, die Gliederung geht so aber überhaupt nicht!”. Wenn das Mal kein gutes Zeichen für die kommenden 25 bis 35 Seiten Bericht sind ;)

Während ich auf meine neue/zukünftige Projektgruppe warte (bzw. auf Zuteilung in eine solchige), ergehen noch herzliche Grüße an Alexander von Crow ‘n Crow, Jan Theofel (unserem Barcamp-Organisator. Vielen Dank!) sowie an die Mittagsessenbekanntschaft Anne Catherine, aka Die Zuckerbäckerin (29.11.08: in Sommerpause) welche bei uns am Tisch so manches aushalten musste. War sie aber anscheinend auch schon irgendwie gewöhnt ;)

Achja – kurz notiert: CDU-Wahlergebnisse im Keller (43%). Und das in Bayern *wow*. Hätte ich nicht gedacht, dass ich sowas noch Mal erlebe ;)

Kurz notiert2: Der Mathe-Vorkurs ist damit natürlich auch zu Ende. Wollte ich nur noch kurz erwähnt haben. :)

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Heute war der erste Tag, an dem ich mich zumindest so ein kleines bisschen als Student fühlen durfte: Mit vielen anderen in einem Hörsaal, einem Menschen der vorne Tafel um Tafel vollschreibt und viel Programm. OK – so viele Leute waren wir dann auch wieder nicht: Die per eMail angekündigten 500 Personen waren dann doch nur gut und gerne 230 Personen, aber auch das ist schon so als Menge recht beeindruckend.

Weniger beeindruckend war dafür der Hörsaal der Uni Stuttgart, welchen wir verwendeten, da der der BA gerade umgebaut wird. Er versprühte so einen Charme… Nein, eigentlich versprühte er garkeinen Charme. Viel mehr geisterte für einige Sekunden die Frage durch meinen Kopf, warum ich überhaupt die Grundschule und das Gymnasium verlassen habe – sehen die doch innendrinn genauso aus. Selbiges gilt übrigens auch für die Räume der BA in der Jägerstraße 56/58.

Wer mich kennt, kennt auch meine Abneigung gegenüber der Mathematik. (Außer den wenigen, die mich in Kanada kennengelernt haben… Die haben auch so manches Mal positive Bemerkungen meinerseits dazu gehört. Aber das ist eine andere Geschichte.) In der Vormittagsvorlesung war davon nicht viel bei mir zu bemerken – fingen wir doch auch immerhin bei Adam und Eva, resp. den vier Grundrechenarten, an und hangelten uns langsam zum Logarithmus vor. Das sind dann doch so Sachen, die ich auch wenigstens noch kann.

Der Nachmittag in den Übungsgruppen war hingegen schon etwas zapfiger, galt es immerhin nach der Vorstellungsrunde auch gleich den Einstufungstest zu absolvieren. Und schon war die Erinnerung an die alten Zeiten wieder da, wenn man in der Klausur/Schulaufgabe sitzt, keinen Taschenrechner und keine Formelsammlung dabei hat (bzw., wie in diesem Falle, benutzen darf) und alles und jeden in den entferntesten Winkel der Galaxie wünscht, weil das ja eh’ alles wüsste – wenn man eingangs erwähnte Hilfsmittel doch zur Hand hätte.

Letztendlich hielt sich das Desaster (bei der Korrektur in der Gruppe durch kollektives “Och nö!” “Das hätte ich doch gewusst!” begleitet) in Grenzen. So durfte ich einen Sieg nach Punkten gegenüber Ellen verbuchen, welche ihr Mathe-Abi mit 11 Punkten bestanden hatte (ich konnte in 13/2 nur wesentlich weniger bieten).

Damit bleibt im Moment nur die Aussicht auf den Rest der Woche, welche sich wohl ziemlich gleich hinziehen wird: Vorlesung, Übungsgruppe, (Einkaufen bei Bedarf), Abendessen, Sachen anschauen/üben, (mit den anderen auf dem Haus “Scrubs” anschauen, falls Zeit), ins Bett.

Mal sehen, ob das zukünftige Studentenleben sich nicht noch weiter am Schüler-Dasein orientiert. Gegen einen Unterrichtsbeginn um 09:30 Uhr an manchen Tagen hätte ich nichts einzuwenden ;)

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