Mathe

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Tja, die erste Woche habe ich bereits fast vollständig hinter mir gelassen (abgesehen vom morgigen Freitag, an dem ich bis 16:00 Uhr noch zwei Vorlesungen haben werde). Zeit für ein kleines, vorläufiges Resumée…

Bezüglich der Menge des Stoffs, die in einer Stunde durchgenommen wird sowie dessen Komplexität ist es noch recht annehmbar, dies soll sich aber bis nach Weihnachten noch ändern.

Bisher nicht geändert hat sich jedoch meine Abneigung gegen die Mathematik. Das was wir bisher gemacht haben war zwar vom Dozenten schön ausführlich erklärt und auch verständlich… Aber ein Freund der Mathematik werde ich deswegen wohl trotzdem nicht ;)

Lobend zu erwähnen sei hier jedoch, dass man etwas für sein Geld an der BA, und hier im Besonderen in Mathematik, geboten bekommt: Die beiden Bücher (und “Mathe-Bibeln der Studenten”) Papula 1 und Papula 2 haben wir druckfrisch und originalverschweist ausgehändigt bekommen – inkl. lobendem Hinweis, dass dies aus den Studiengebühren bezahlt wurde. Damit wären von den 500 Euro Studiengebühren in diesem Semster nur noch ca. 440 Euro zum Ausgeben da ;)

Die StuV Stuttgart (zur Zeit nicht erreichbar), würde ja gerne anregen, dass jeder BA-Student ein Netbook zur Verfügung gestellt bekommt. Nette Idee, aber angesichts der Tatsache, dass von 28 Leuten in meiner Gruppe fast alle (also bis auf ein oder zwei Personen) alle einen eigenen Laptop haben, vielleicht doch eine etwas übertriebene Forderung. (Wobei ich ja hier nur für die Informatiker sprechen kann… Wie es bei den anderen Studienrichtungen aussieht, weiß ich ja nicht…).

Tja, mit der StuV werde ich wohl in diesem Jahr auch noch einiges zu tun haben, stelle ich doch zusammen mit einer meiner Komillitoninnen namens Claudia, den Kurssprecher… Sozusagen “Klassensprecher für erwachsene halberwachsene” ;)

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Barcamp am Sonntag war noch eine nette Sache – eine Session, in der sich Crow ‘n Crow und ihre Art und Weise zu produzieren vorgestellt hat, sowie eine eine Einführung in das Zend Framework. Ich weiß ja nicht warum, aber irgendwie (spontan sozusagen) gefällt mir das Zend Framework besser als CakePHP. Da ich aber weder mit dem einen noch mit dem anderen bisher gearbeitet habe, dürfte dies wohl rein subjektiv sein.

Doch auch jedes Barcamp geht zu Ende – und damit auch mein Aufenthalt in Stuttgart. So bin ich nun einige Erkenntnisse und Kontakte reicher wieder in München und warte auf den Startschuss für mein Studium, welches ich ja beginne, indem ich nicht studiere – bis Anfang Dezember steht für die Teilnehmer des Studiengangs Angewandte Informatik erst Mal eine Praxisphase auf dem Programm.

In der Zwischenzeit beschäftige ich mich erst ein Mal mit der größten anstehenden Arbeit für das erste Studienjahr: Dem Praxisbericht. 2 Seiten Abstract habe ich, sowie ich diese Zeilen hier schreibe, bereits zu Papier gebracht und im Gegenzug zu meiner Facharbeit heißt es bisher nicht: “Nee, die Gliederung geht so aber überhaupt nicht!”. Wenn das Mal kein gutes Zeichen für die kommenden 25 bis 35 Seiten Bericht sind ;)

Während ich auf meine neue/zukünftige Projektgruppe warte (bzw. auf Zuteilung in eine solchige), ergehen noch herzliche Grüße an Alexander von Crow ‘n Crow, Jan Theofel (unserem Barcamp-Organisator. Vielen Dank!) sowie an die Mittagsessenbekanntschaft Anne Catherine, aka Die Zuckerbäckerin (29.11.08: in Sommerpause) welche bei uns am Tisch so manches aushalten musste. War sie aber anscheinend auch schon irgendwie gewöhnt ;)

Achja – kurz notiert: CDU-Wahlergebnisse im Keller (43%). Und das in Bayern *wow*. Hätte ich nicht gedacht, dass ich sowas noch Mal erlebe ;)

Kurz notiert2: Der Mathe-Vorkurs ist damit natürlich auch zu Ende. Wollte ich nur noch kurz erwähnt haben. :)

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Heute war der erste Tag, an dem ich mich zumindest so ein kleines bisschen als Student fühlen durfte: Mit vielen anderen in einem Hörsaal, einem Menschen der vorne Tafel um Tafel vollschreibt und viel Programm. OK – so viele Leute waren wir dann auch wieder nicht: Die per eMail angekündigten 500 Personen waren dann doch nur gut und gerne 230 Personen, aber auch das ist schon so als Menge recht beeindruckend.

Weniger beeindruckend war dafür der Hörsaal der Uni Stuttgart, welchen wir verwendeten, da der der BA gerade umgebaut wird. Er versprühte so einen Charme… Nein, eigentlich versprühte er garkeinen Charme. Viel mehr geisterte für einige Sekunden die Frage durch meinen Kopf, warum ich überhaupt die Grundschule und das Gymnasium verlassen habe – sehen die doch innendrinn genauso aus. Selbiges gilt übrigens auch für die Räume der BA in der Jägerstraße 56/58.

Wer mich kennt, kennt auch meine Abneigung gegenüber der Mathematik. (Außer den wenigen, die mich in Kanada kennengelernt haben… Die haben auch so manches Mal positive Bemerkungen meinerseits dazu gehört. Aber das ist eine andere Geschichte.) In der Vormittagsvorlesung war davon nicht viel bei mir zu bemerken – fingen wir doch auch immerhin bei Adam und Eva, resp. den vier Grundrechenarten, an und hangelten uns langsam zum Logarithmus vor. Das sind dann doch so Sachen, die ich auch wenigstens noch kann.

Der Nachmittag in den Übungsgruppen war hingegen schon etwas zapfiger, galt es immerhin nach der Vorstellungsrunde auch gleich den Einstufungstest zu absolvieren. Und schon war die Erinnerung an die alten Zeiten wieder da, wenn man in der Klausur/Schulaufgabe sitzt, keinen Taschenrechner und keine Formelsammlung dabei hat (bzw., wie in diesem Falle, benutzen darf) und alles und jeden in den entferntesten Winkel der Galaxie wünscht, weil das ja eh’ alles wüsste – wenn man eingangs erwähnte Hilfsmittel doch zur Hand hätte.

Letztendlich hielt sich das Desaster (bei der Korrektur in der Gruppe durch kollektives “Och nö!” “Das hätte ich doch gewusst!” begleitet) in Grenzen. So durfte ich einen Sieg nach Punkten gegenüber Ellen verbuchen, welche ihr Mathe-Abi mit 11 Punkten bestanden hatte (ich konnte in 13/2 nur wesentlich weniger bieten).

Damit bleibt im Moment nur die Aussicht auf den Rest der Woche, welche sich wohl ziemlich gleich hinziehen wird: Vorlesung, Übungsgruppe, (Einkaufen bei Bedarf), Abendessen, Sachen anschauen/üben, (mit den anderen auf dem Haus “Scrubs” anschauen, falls Zeit), ins Bett.

Mal sehen, ob das zukünftige Studentenleben sich nicht noch weiter am Schüler-Dasein orientiert. Gegen einen Unterrichtsbeginn um 09:30 Uhr an manchen Tagen hätte ich nichts einzuwenden ;)

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