Stuttgart

Du durchstöberst gerade die Artikel mit dem Tag Stuttgart.

Merke: Alcatel-Telefonanlagen reagieren im Zweifelsfall sehr eigenwillig, wenn sie den (Steck-)Kontakt zur Speicherkarte (sagenhafte 4 MB!) verlieren…

Bin mir sicher, der Servicetechniker freut sich über das Zubrot *grml*

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Einige Tage Krankenhaus, eine OP, jeden Morgen eine Sprize gegen Thrombose (und gaaaanz schicke Strümpfe) und schon darf man wieder nach Hause und der täglichen Arbeit fröhnen – toll :)

An dieser Stelle daher noch ein Mal der gut gemeinte Rat: Lasst es sein – das bringts wirklich nicht ;) Und selbst wenn man nur bedenkt, dass die Nachbehandlung im Großen und Ganzen so aussieht, dass man für 6 Wochen mit einem Gilchrist-Verband rumlaufen darf (resp. muss).

Andererseits lernt man aber auf diese Weise auch seine zweite Hand sehr zu schätzen, egal ob es um’s Duschen, Rasieren, Kochen oder nur Schuhe binden geht ;)


And now for something completly different: Die Bloggosphäre.

Das ich in anderen Weblogs nicht mein Unwesen in Form von Kommentaren treibe, ist bekannt (oder auch nicht) – aber nichts desto trotz sei hier auf einen neuen Stern am Blogger-Himmel verwiesen: André reiht sich mit seinem Blog nun auch in die Kategorie der Neu- und Gelegenheitsblogger ein und bringt uns bei dieser Gelegenheit eine Perle deutscher Sprachkunst nahe: Das domizilieren. Und wer hat’s erfunden? Nein, nicht die Schweizer, sondern Christian Ude, unser (quasi immer was sagender) Münchner OB. In diesem Sinne: Prost bis zum 30.01.2009, dem Neujahrsempfang der Stadt München und sicherlich mehr als nur einer Rede mit gerade genanntem. André’s Blog, jetzt unter den “nicht weit vom Stamm gefallenen” zu finden.

A propos “Gelegenheitsblogger”:
So kam es wie es kam und ich habe mir doch tatsächlich die DVD von “Mädchen, Mädchen 2” ausgeliehen (so ganz klassisch auf echter DVD aus dem Presswerk… ;) ). Mit dabei (im Film): Karoline Herfurth. Manche werden sie wohl so oder so kennen (spätestens seit “Das Parfum” und ihrer Rolle als das Mirabellen-Mädchen)… Es begab sich eines Tages, dass ich auf der ewigen Suche nach Webdesigns und Tipps und Tricks auf die Seite einer Agentur gestoßen bin, welche wohl mal einen Entwurf für die offizielle Webseite von Karoline gemacht hat, dieser jedoch (aus rechtlichen Gründen) nie verwendet wurde. Die damals erwähnte URL zur Webseite existiert aber immernoch. Dort führt nun Karoline Herfurt ihr Blog. Der Kalender in ihrem Blog verrät es – die Posting-Frequenz ist ähnlich niedrig wie bei André oder mir (Achtung! Hier war gerade der Bezug zum Beginn des Absatzes ;-) ).

Lange Vorgeschichte, jetzt aber zum Eigentlichen: Beim Querlesen durch ihren Blog (auch zum Beispiel im aktuellen Eintrag erkenntlich) wird einem (resp. mir) deutlich vor Augen geführt, wie unterschiedlich das Leben eines “normalen” Studenten und eines “Stars” sein kann (der zwar mitlerweile studiert…). Irgendwo (hier: in München) ankommen und feststellen, dass die (wohl höllisch tollen und vor allem -teuren) Kleider nicht da sind – so was hat man als Otto-Normalmensch dann doch nicht. Und schon garnicht an einem normalen Montag unter der Woche… Da sitzt man wenn dann schon im Krankenhaus rum ;)

Die im vorletzen Absatz erwähnte unfreundliche Personal vom Bayerischen Hof, dass ist dann wenigstens wieder etwas bekanntes aus dem Heimatlichen München…

Was mich dann aber doch schon Mal interessiert, gerade im Bezug darauf, dass Karoline ja jetzt auch Studentin der Sozialwissenschaften ist: Wie bekommt man denn Schauspielerei und (afaik: Fulltime) Studieren unter einen Hut? Vielleicht möchte sich die (durch Trackback) Angesprochene dazu äußern ;)

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Seit meinem letzen Lebenszeichen in diesem Blog ist einiges passiert. Die wichtigsten Sachen sind in der Überschrift ja bereits erwähnt und sollen nun noch erklärt werden ;)

Kurz nach meiner Feststellung, dass Vorlesungen bis spät in den Abend “ja Mal garnicht gehen”, wurde ich gefragt, ob ich es mir den vorstellen könnte, auch hier Aktiver zu werden. Um ehrlich zu sein, überraschte mich die Frage doch, war bisher ja immer nur die Rede davon, dass ich den Konkneipanten-Status erreiche. Ein Fux hat im Vergleich zum Konkneipanten ja doch mehr Pflichten. Aber auch der Fuxen-Status ist mir durchaus recht :)

So stieg wenige Minuten später das sog. Burschenschafterlied und mir wurde das Fuchsenband verliehen. Das Burschenschafter Bänder in verschiedenen Farben tragen, dürften die meisten Wissen. Interessant dürfte jedoch wahrscheinlich für die meisten sein, dass es einen Unterschied zwischen dem Burschenband und dem Fuxenband gibt. Während des Burschenband dreifarbig ist (bei der Hilaritas: Rot-Silber-Schwarz), ist das Fuxenband nur zweifarbig (hier: Rot-Schwarz).

Mit der Verleihung des Fuxenstandes kam dann auch schon bald Weihnachten im beschaulichen, familiären Kreise und Silvester.

Wer mich kennt, hat vielleicht auch schon so manche verrückte Geschichte gehört, wie Silvester zum Beispiel spontan entschieden (um 16:15 Uhr) in Berlin verbracht wird (die Bahnfahrt dauert ja auch nur bis 23:45 Uhr). Dieses Jahr war es zwar nicht ganz so spontan, aber trotzdem Mal etwas neues: Dankenswerterweiße nahm mich Hannah von der JPB mit auf einem Trip nach Schlag, einem 100-Seelen-Dorf in Österreich – jedoch immernoch in der Nähe von Passau.

Im Großen und Ganzen eine wirklich gelungene Zeit ist das dort gewesen – Silvester unter sternenklarem Himmel, Mitternachts- und Frühstücksschwimmen im Pool, Schlafen im Matrazenlager unterm Dach, Wandern durch Eiseskälte. Kurzum: Ein perfektes Erholungs- und Wellness-Sylvester.

Der Rückweg nach München war dann jedoch doch nicht so einfach, galt es an jenem Tag meinen Namensvetter Martin von der JPB auf dem Rückweg zu besuchen – aber: ohne nach Passau hineinzufahren. Die “Völkischen” hatten Mal wieder vorlieb damit genommen, in Passau eine Demonstration abzuhalten, was natürlich mit entsprechender Polizeipräsenz gewürdigt wurde. Naja, und die Linken sind bei so Großdemonstrationen ja auch nicht wesentlich friedlicher. Also galt es Passau zu umfahren, was wir, Navi Sarah sei dank, gut schafften.

In München angekommen, gab es noch ein Konzert von Cambero Musica im Feierwerk zu sehen – und alle waren sie da: Hannah, Domi, Hannes, Salvan – wenn letzerer auch auf der Bühne als Gitarist ;) Aber Tipp am Rande: Ansehen, wenn ihr die Möglichkeit dazu habt – es lohnt sich.

Jedes Weihnachten/Neujahr/Ferien muss jedoch auch ein Ende haben, so hieß es alsbald wieder bepackt mit allerlei Krimskrams und einer Gitarre (mein Weihnachtsgeschenk) wieder in Richtung Stuttgart aufzubrechen und sich wieder dem Studium zu widmen. Nur dummerweise hatte da eine Eisplatte auf dem Parkplatz der Berufsakademie etwas dagegen: So reichte ein unbedachter Tritt (im Kopf noch sich denkend “Ha! Da rutsche ich nicht aus!”) und schon lag ich am Boden, die rechte Schulter ausgekugelt.

Ein Besuch beim Durchgangs-/Unfallarzt brachte dann aber auch bald wieder Besserung. Zuerst, nachdem sich die Schulter von selbst wieder eingerenkt hatte und ein zweites Mal, nachdem die Ärztin sie mir wieder ausgekugelt hatte, beim zweiten Einrenken.

Diesem “Raus-Rein-Raus-Rein” folgte ein Röntgen, ein Besuch im MRT (das Bild im Wikipedia-Artikel zeigt genau das gleiche Gerät, welches ich auch benutzen durfte) und ein weiterer Besuch beim Arzt.

Diagnose vom Arzt: Bluterguss, ein Knorpel ist abgebrochen und schwimmt im Blut herum und ein Knochen muss (mit Knochenmark aus meinem Becken) wieder in Form gebracht werden. Und: Ab ins Krankenhaus, Termin am Folgetag um 10:00 Uhr.

Sind ja heitere Aussichten, wenn bei so einem vergleichsweise kleinem Sturz so viel nach kommt. Der Termin beim Chefarzt (die BaWü-Unfallkasse zahlt’s ja…) war dann doch erst gegen 15:00 Uhr (aber immerhin waren die Stühle im Wartebereich bequem) und die Diagnose nur bedingt gleich: Bluterguss, ein Stück vom Knorpel ist abgebrochen, die Sehnen müssen wieder an den Knochen fixiert werden. Bitte am Dienstag im Krankenhaus einfinden zum Gespräch mit der Anesthäsistin, am Mittwoch wird dann rumgeschnippelt und operiert.

Tja, short long Story: Morgen geht’s Krankenhausbedarf einkaufen und Dienstag in das Bethesda-Krankenhaus.

Und was lernen wir daraus?

  • Aufpassen, wo man hintritt.
  • Ein kleiner Schritt für die Menschheit, aber viel rumgelaufe von Arzt zu Arzt hinterher.
  • Krankschreibung für 3 Wochen ist an der BA ziemlich scheiße, weil man da einiges an Stoff verpasst.
  • Skifahren ist erst Mal nicht mehr in dieser Saison drinnen – Überkopfsportarten auch nicht.

Ich melde mich dann wieder aus dem Krankenhaus. Bzw. wenn ich wieder draußen bin. Bis dahin sollte ich mich mit den Unterrichtsunterlagen beschäftigen, wie ich per Mail bekommen habe.

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Morgen ist es so weit… Einführungsveranstaltung an der BA, damit verbundene Ausgabe der Stundenpläne und offizielle Erhebung in den Studenten-Stand (sprich: Ausgabe des Studierendenausweises in Plastik).

Mal sehen, wie das wird – ich bin gespannt.

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Barcamp am Sonntag war noch eine nette Sache – eine Session, in der sich Crow ‘n Crow und ihre Art und Weise zu produzieren vorgestellt hat, sowie eine eine Einführung in das Zend Framework. Ich weiß ja nicht warum, aber irgendwie (spontan sozusagen) gefällt mir das Zend Framework besser als CakePHP. Da ich aber weder mit dem einen noch mit dem anderen bisher gearbeitet habe, dürfte dies wohl rein subjektiv sein.

Doch auch jedes Barcamp geht zu Ende – und damit auch mein Aufenthalt in Stuttgart. So bin ich nun einige Erkenntnisse und Kontakte reicher wieder in München und warte auf den Startschuss für mein Studium, welches ich ja beginne, indem ich nicht studiere – bis Anfang Dezember steht für die Teilnehmer des Studiengangs Angewandte Informatik erst Mal eine Praxisphase auf dem Programm.

In der Zwischenzeit beschäftige ich mich erst ein Mal mit der größten anstehenden Arbeit für das erste Studienjahr: Dem Praxisbericht. 2 Seiten Abstract habe ich, sowie ich diese Zeilen hier schreibe, bereits zu Papier gebracht und im Gegenzug zu meiner Facharbeit heißt es bisher nicht: “Nee, die Gliederung geht so aber überhaupt nicht!”. Wenn das Mal kein gutes Zeichen für die kommenden 25 bis 35 Seiten Bericht sind ;)

Während ich auf meine neue/zukünftige Projektgruppe warte (bzw. auf Zuteilung in eine solchige), ergehen noch herzliche Grüße an Alexander von Crow ‘n Crow, Jan Theofel (unserem Barcamp-Organisator. Vielen Dank!) sowie an die Mittagsessenbekanntschaft Anne Catherine, aka Die Zuckerbäckerin (29.11.08: in Sommerpause) welche bei uns am Tisch so manches aushalten musste. War sie aber anscheinend auch schon irgendwie gewöhnt ;)

Achja – kurz notiert: CDU-Wahlergebnisse im Keller (43%). Und das in Bayern *wow*. Hätte ich nicht gedacht, dass ich sowas noch Mal erlebe ;)

Kurz notiert2: Der Mathe-Vorkurs ist damit natürlich auch zu Ende. Wollte ich nur noch kurz erwähnt haben. :)

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Mein erstes Barcamp – und gleich am ersten Tag wird man mit neuen Eindrücken überrumpelt. Zum einen viele Leute. Aber das ist man eigentlich von Großveranstaltungen nicht anders gewöhnt. ;)

Am erwähnenswertesten finde ich immernoch das Annanas-Petersilien-Eis von DasEis.eu. Zwar nicht ganz mein Fall, aber auf jeden Fall kreativ. Klingt ähnlich kreativ wie die unterschiedlichen Eissorten von Zotter.

Achja – inhaltlich war natürlich auch was los: Als erstes eine Session zum Thema “Datenbanken-Skalierung” (passt ja wunderbar zu mux.de), danach eine Einführung in CakePHP. Nice :)

In diesem Sinne ergehen Grüße an Reitfan und müde Barcamp-Besucherin Uli von den “metalkeepers” sowie an Stefan “hinten beim Bier“.

Den krönenden Abschluss, nach dem Abendessen im Mash, ging es noch mit Nik auf das Cannstatter Volksfest, die sog. Cannstatter Wasn. Sieht zwar von außen genau so aus, wie das Münchner Oktoberfest, allerdings bei weitem nicht so voll. Und in die Zelte kann man sogar reingehen!

Feiern lässt sich in den Canstattern Zelten wohl auch um einiges besser – immerhin findet sich da nicht nur die klassische Blasmusik sondern auch Mal eher Partymusik. Und wenn die Tische und Bänke schon extra verstärkt ausgelegt werden, ist das ja wohl geradezu eine Einladung, sich da zum Feiern auch draufzustellen ;)

Auf dem Rückweg noch kurz eine Fahrt in der GoKart-Bahn, dann Gruppenkuscheln in der U11 inkl. der größten Stadtbahnschlager (“U wie Stadtbahn”):

Allee, Allee. Allee, Allee, Allee.
Eine Straße mit vielen Bäumen,
Ja das ist eine Allee!

oder auch

Tunnel, Tunnel. Tunnel, Tunnel, Tunnel.
Wenn man reinfährt, wird es dunkel.
Fährt man raus, wird es wieder hell!

Wer’s schon kennt, darf heulen. Finde ich immer wieder gut diese Liedchen :P (Und “Heute fährt die 18 bis nach Istanbul” wird mir gerade noch von Hinten reingerufen und vorgeschlagen ;) )

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Egal wohin die Reise geht – sie beginnt so manches Mal mit Stress und vielleicht auch einem Anflug von Panik. “Habe ich eigentlich alles dabei?” “Wo ist der verdammte Taschenrechner?” “Achja – den Müll muss ich ja auch noch runterbringen…”

Doch auch diese letzten Hürden habe ich erfolgreich gemeistert und darf mich wenig später im InterCity nach Suttgart wiederfinden. Zusammen mit Sack und Pack. Und vielen anderen Fahrgästen. Und einer Schaffnerin Zugbegleiterin, welche mit Engelsgedult den Leuten erklärt, dass ein InterCity nicht ein Nahverkehrszug ist und dass die Kreditkarte nicht noch ein Mal belastet wird, wenn sie das Onlineticket einscannt. Schaffneralltag wahrscheinlich. Für mich jedoch auch ein Grund zur Freude – kenne ich diese Zugbegleiterin doch, da wir schon zwei Fahrten (Stuttgart > München, München > Berlin) zusammen hatten. Nett.

Stuttgart gab sich heute mit München und all’ den anderen Städten, die auf dem Weg lagen die Klinke in die Hand: Regen, dunkle Wolken, lange Gesichter. Und: kalt. Aber was den Münchnern ihr Streetlife-Festival ist, ist den Stuttgartern, resp. den Hilaren eine Geburtstagsfeier auf ihrem Hause. Durchaus kein ungewohnter Anblick, dass bei den Hilaren gefeiert wird – doch hier wird schon seit Freitag ein Geburtstag nach dem anderen gefeiert – und morgen geht es auch noch weiter.

Macht aber nicht, denn das hält mich als zukünftigen BoScop nicht davon ab, erst ein Mal den lokalen Lidl unsicher zu machen und verblüffende Ähnlichkeiten zur “Heimat” festzustellen: Samstags, kurz vor Ladenschluss, sind die Regale teilweise schon wirklich sehr leer. Aber 35,00 € später bin ich dafür hoffentlich für die nächste (und auch übernächste?) Woche eingedeckt – sofern ich mich an den im Zug ausgearbeiteten Speiseplan halte. Fürs erste und heute (abend) decken die Hilaren mit Weißwürsten auf… Und (diese Saupreisen!) natürlich nach dem 12-Uhr Läuten… Aber geschmeckt hat es trotzdem ;)

So beginnt also mein Abenteur hier in Stuttgart am Montag…

To be continued…

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